Waldbaden – Shinrin Yoku nennen die Japaner das tiefe Eintauchen in die Waldatmosphäre. In Japan ist Shinrin Yoku seit über 30 Jahren als eine der beliebtesten staatlich anerkannten Therapieformen bekannt.
Dass ein Waldspaziergang unser Wohlbefinden steigert, wissen wir bereits. Aber was passiert eigentlich beim Waldbaden?
Waldbaden ist weit mehr als ein gewöhnlicher Waldspaziergang, man versteht darunter das Eintauchen in die Natur zur Regeneration und zum Wohle unserer Gesundheit. Der Fokus liegt im bewussten Wahrnehmen unserer 5 Sinne. Dazu gehört beispielsweise das Riechen von Holz, das Hören von Vogelgezwitscher, etc..
Anstatt Wandern im traditionellen Sinne, bedeutet Waldbaden ein langsames Gehen (Mäandern) in Stille, Pausieren, Atemübungen, Meditation, Sinnesübungen und Achtsamkeitsübungen durchzuführen.
Achtsamkeit heißt im Hier und Jetzt zu sein, ohne zu bewerten. Wenn wir unsere Sinne immer wieder bewusst aktivieren, können wir mehr Achtsamkeit in unser Leben bringen. Zu den Sinneseindrücken zählen auch die gesundheitsfördernden Terpene (organische Substanzen) mit denen Bäume kommunizieren, um sich beispielsweise vor Fressfeinden zu schützen. Wir nehmen Terpene über die Nase und die Haut auf.
In unserer stressgeplagten schnelllebigen Zeit nutzen wir den Effekt vom Waldbaden als Energietankstelle, Abbau von Stress, auftanken und entspannen. Weiters kann beim Waldbaden der Blutdruck sinken, das Immunsystem gestärkt werden, das Gehirn entspannen und die Produktion der körpereigenen Killerzellen, mit denen der Körper gegen Krebszellen ankämpft, angeregt werden. Mit ca. 48 % Waldfläche bietet Österreich den optimalen Raum zum Waldbaden.
Also, raus in den Wald, überzeuge dich selbst vom positiven Effekt des Waldbadens!